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Die Atombombe gehört zu den Massenvernichtungswaffen, deren Wirkung auf kernphysikalischen Prozessen beruht. Bei einer Luftdetonation entstehen neben der typischen Explosionswolke (Atompilz), Feuerball, Druckwelle und radioaktive Rückstände in der Atmosphäre. Der Atompilz mit dem aufgewirbelten Staub sorgt für eines der gefährlichsten Phänomene dabei: den Nuklearen Fallout. Durch Wind und Wetter kann die strahlende Wolke viele Hundert Kilometer reisen und dabei strahlenden Staub verteilen - wie nach dem Unglück im Atomkraftwerk Tschernobyl.

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 06. und 09. August 1945 waren die ersten und bisher einzigen Kernwaffeneinsätze, noch heute sterben Menschen an den mittelbaren und unmittelbaren Folgen der Verstrahlung. Mehr zum Thema Atomwaffen und anderen Themen rund um die Kernspaltung lesen Sie auf www.atom-aktuell.de .